Sprachstörungen

Hypnosetherapie – Stottern und Sprachprobleme behandeln

Stottern ist ein weit verbreitetes Problem und beschreibt die Unfähigkeit, flüssig zu sprechen. Dabei tritt der Umstand meist nur in Situationen auf, in denen ein unterbewusst beklemmender Zustand vorherrscht. In der Regel sind Menschen, die stottern, ohne Probleme dazu in der Lage, Gedichte aufzusagen, Lieder zu singen oder mit Tieren zu kommunizieren. Auch das Gespräch mit Kindern ist oftmals problemlos möglich. Darüber hinaus ist die Tatsache, dass Blickkontakt das Stottern in nahezu allen Fällen drastisch verstärkt, ein signifikanter Hinweis darauf, dass Stottern zumindest anteilhaft psychisch bedingt ist.

Die Ursachen für das Stottern sind bis zum heutigen Tag jedoch nicht vollständig geklärt. Sowohl die Psyche als auch Vererbung und Gehirnstörungen werden in diesem Zusammenhang immer wieder genannt.


Wie eingangs beschrieben, macht insbesondere die Tatsache, dass Betroffene in nicht beklemmenden Situationen frei und problemlos sprechen können, die Hypnosetherapie zur Behandlung von Stottern so interessant.

Zur Behandlung von Stottern und Sprachstörungen kommt hier die sogenannte Hypnoanalyse zu Einsatz. Oftmals liegt die Ursache für das Stottern nicht in einem komplexen Zusammenspiel aus verschiedenen Faktoren, sondern schlichtweg in einem einschneidenden Erlebnis. Meist lässt sich dieses Erlebnis in der Kindheit festmachen, z.B. wenn ein Kind dazu gezwungen wurde zu sprechen, ohne dies zu wollen. Auch kann es genau andersherum daher rühren, dass einem Kind das Wort verboten wurde, als es etwas Wichtiges zu sagen hatte. Wird ein solch einprägsames Ereignis als Auslöser identifiziert, kann die Hypnose das Stottern bereits in wenigen Sitzungen, manchmal sogar sofort verbessern und auch heilen.


Wie funktioniert die Hypnose bei Stottern und Sprachstörungen?

1. Schritt – Entspannungsphase:

Mit sanftmütigen Worten lasse ich Sie in einen schlafähnlichen Zustand (Trance) eintauchen. Ihre Muskeln entspannen sich, Ihr Herz schlägt langsamer und die Aussenwelt verschwimmt.


2. Schritt – Welt der Erinnerungen und Bilder:

Die rechte Gehirnhälfte ist unter Hypnose passiv, die linke umso aktiver. Sie befinden sich in einem verwandelten Bewusstseinszustand, in dem Sie verdrängte oder vergessene Lebenserinnerungen zulassen.


3. Schritt – Positive Gedanken und Gefühle freisetzen:

In Trance sind wir anfällig für Beeinflussungen und Suggestionen. Stottern und Sprachprobleme kann ich über Gespräche in Trance positiv beeinflussen.


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